Myvanwy Ella Penny und Hans Fuhlbom:

Mit leidenschaftlichem Ausdruck

Sonaten und Rhapsodien für Violine und Klavier
Schumann, Enescu und Bartók

Mywanvy Ella Penny- Biographie

Myvanwy Ella Penny ist als brillante und feinsinnige Geigerin seit vielen Jahren in der klassischen Musikwelt beheimatet und nutzt ihre Musikalität, um Publikum und Nachwuchsmusiker gleichermaßen zu inspirieren. Ein besonderes Anliegen ist es ihr, neben der gängigen Konzertliteratur selten gespielte Werke zu erarbeiten und zu präsentieren. Als außergewöhnliche Begabung ist sie eine gefragte Solistin, konzertiert mit Orchestern im In- und Ausland und ist darüber hinaus bei internationalen Festivals regelmäßiger Gast (u.a. Marschner Festival Hinterzarten, Beethoven Festival Sutri in Italien). Ihre künstlerische Gabe ist durch zahlreiche Rundfunkmitschnitte, CD- Aufnahmen sowie ein Portrait im SWR-Fernsehen dokumentiert worden.

Bereits im Alter von sechs Jahren gestaltete Myvanwy Ella Penny ihre ersten öffentlichen Konzerte und wurde kurz darauf als Stipendiatin in die Pflüger-Stiftung für junge begabte Geiger in Freiburg aufgenommen. Geprägt von der inspirierenden Arbeit mit Prof. Wolfgang Marschner sowie Ariane Mathäus wurde hier der Grundstein für ihren Erfolg als Musikerin gelegt. Während dieser Zeit gewann sie bereits mehrere nationale und internationale Wettbewerbe (u.a. mehrere 1. Bundespreise bei Jugend Musiziert, 1. Preisträgerin des internationalen Max Reger Kammermusikwettbewerbes Sondershausen, WDR3 Klassikpreis der Stadt Münster).

Auf das mit Bestnote abgeschlossene Violinstudium an der Universität der Künste Berlin bei Prof. Nora Chastain folgte ihr mit Auszeichnung prämiertes Konzertexamen mit dem hochgelobt präsentierten Violinkonzert von Edward Elgar. Als Preisträgerin des Ibolyka- Gyarfas-Wettbewerbes Berlin wurde sie einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Des Weiteren konnte sie bei Sir Yfrah Neaman, Prof. Rainer Kussmaul, dem von Yehudi Menuhin hochgeschätzen Jazz-Akkordeonisten Klaus Bruder und dem Artemis Quartett ihr Spiel perfektionieren und sowohl als Solistin wie auch als Kammermusikerin ihren unverwechselbaren Stil prägen.

Myvanwy Ella Penny wird gefördert von der „Christel Guthörle-Stiftung“ sowie der „Manfred und Ursula Müller-Stiftung“ im Stifterverband. Bis zum Jahr 2012 spielte sie als Stipendiatin der Landessammlung Baden-Württemberg auf einer Geige von Jean- Baptiste Vuillaume und aktuell auf einem Instrument von 2003 aus der Werkstatt von Martin Eppler.

Ihre Konzertlaufbahn wird heute ergänzt durch ihre eigene Lehrtätigkeit sowie die intensive Förderung junger Talente innerhalb ihrer eigenen Geigenschule. Ein Fokus, der ihr besonders am Herzen liegt. Durch ihre mitreißende Art konnte sie im Rahmen eines Lehrauftrages am Julius-Stern-Institut für musikalische Nachwuchsförderung an der Universität der Künste Berlin sowie auf internationalen Meisterkursen junge Musiker motivieren und fungierte zudem fünf Jahre als Assistentin in der Klasse von Prof. Nora Chastain.

Myvanwy Ella Pennys breitgefächertes Repertoire umfasst zahlreiche Werke aus über 400 Jahren Musik. Eine besondere Leidenschaft entwickelte sie für zeitgenössische Werke, so spielt sie auch Uraufführungen bekannter Komponisten, unter anderem die von Kritikern und Publikum begeistert angenommene „Sonate für Violine und Viola für einen Spieler“ von Wolfgang Marschner. Aufgrund dieser Herausforderungen wird sie von der Presse viel gepriesen, so wurde beispielsweise von der Thüringer Allgemeinen ihr „[…]perfektes technisches Können“ hervorgehoben.

Hans Fuhlbom- Biographie

Hans Fuhlbom, geboren in Wuppertal, studierte Klavier in Detmold (Renate Kretschmar-Fischer) und in Graz (Doris Wolf-Blumauer). Von 1980 bis 1982 war er Leiter einer Klavierklasse am Steirischen Musikschulwerk in Leoben in Österreich. Anschließend absolvierte er ein Aufbaustudium der Musiktheorie in Freiburg bei Peter Förtig und Eckehard Kiem. Es folgten Tätigkeiten als Ballett- und Instrumentalkorrepetitor. Von 1982 bis 1992 unterrichtete er zudem als Klavierlehrer an Musikschulen in Südbaden. Er nahm an Meisterkursen bei Elisabeth Leonskaja, Edith Picht-Axenfeld, Ferenc Rados und Heinrich Schiff teil. Seit 1983 ist er Professor für Musiktheorie an der Musikhochschule Freiburg. Er war an Rundfunkaufnahmen für u.a. ORF, RAI, WDR, SWF, SWR, BR und HR beteiligt und wirkte bei vielen Kammermusik- und Musiktheaterprojekten in Freiburg und Umgebung mit.